Kellerdämmung–
bis zu 20% Förderung
und kalte Füße ade.

Über den Keller verliert ein Altbau bis zu 10 % seiner Heizwärme. Eine Kellerdämmung ist oft die günstigste Sanierungsmaßnahme überhaupt – und lässt sich in vielen Fällen ohne großen Aufwand nachrüsten.

Bis zu 20% BEG-Förderung | +5% iSFP-Bonus möglich | Schnellste Amortisation | Herstellerunabhängig

Wo die Wärme verloren geht

Kälte kommt von unten – und kostet bares Geld

Kalte Fußböden im Erdgeschoss sind kein Komfortproblem, sondern ein Energieproblem. Ohne Kellerdämmung fließt Wärme direkt durch die Bodenplatte oder Kellerdecke ins Erdreich – unkontrolliert und teuer.

Wärmeverlust im Altbau – Schicht für Schicht
Typisches Einfamilienhaus Baujahr 1970 – rot = Wärmeverlust hoch, grün = gedämmt
Dach
Ungedämmt: ~25 % Verlust Hoch
Obergeschoss
Außenwand ungedämmt: ~35 % gesamt Hoch
Erdgeschoss
Fenster + Wand: ~20 % Verlust Mittel
Kellerdecke / Boden EG
Ungedämmt: 8–10 % Verlust – kalter Fußboden Günstig zu dämmen!
Kellerwände
Erdberührt: oft < 5 % Verlust, aber Feuchteproblem Je nach Typ
Bodenplatte
Nur bei Sanierung zugänglich – hoher Aufwand Selten nötig

💡 Die Kellerdeckendämmung: meistunterschätzter Quick-Win

Die Dämmung der Kellerdecke (Unterseite der Erdgeschossdecke) ist in den meisten Altbauten mit Heizungskeller die günstigste und schnellste Maßnahme: kurze Bauzeit, kein Eingriff in den Wohnraum, geringe Kosten – und trotzdem BEG-förderfähig mit 15–20 %. Amortisation oft unter 5 Jahren.

+5%

Förderbonus auf
jede Einzelmaßnahme

Der iSFP wird selbst
zu 80 % gefördert

Unsere Empfehlung Nr.1

Erst der Sanierungsfahrplan –
dann jede Förderung maximieren

Wer einen iSFP hat, bekommt auf jede zukünftige Sanierungsmaßnahme automatisch 5 % mehr Förderung. Bei einer Gesamtinvestition von 100.000 € macht das 5.000 € extra – garantiert. Der iSFP selbst wird zu 80 % gefördert.

✓ +5 % iSFP-Bonus auf jede Maßnahme ✓ 10 Jahre gültig ✓ 80 % der Kosten gefördert ✓ Keine Umsetzungspflicht

Welche Dämmung wo?

Drei Varianten – für jeden Keller die richtige

Je nach Kellernutzung, Deckenkonstruktion und Feuchtigkeitssituation kommen unterschiedliche Dämmlösungen in Betracht. Wir planen individuell – kein Schema F.

🔻 Kellerdeckendämmung

Dämmung der Unterseite der Erdgeschoss-decke (Decke des unbeheizten Kellers). Schnell, günstig, wirkungsvoll – die häufigste und empfehlenswerteste Maßnahme.

Ziel U-Wert (BEG)≤ 0,25 W/(m²K)
Typische Dämmstärke10–16 cm
Investition (100 m²)ca. 3.500–6.500 €
Amortisationca. 4–7 Jahre
Kein Eingriff EG 1–2 Tage Bauzeit BEG-förderfähig
🧱 Kellerwanddämmung

Dämmung der erdberührten Kellerwände – von innen oder außen. Sinnvoll bei beheiztem Keller oder zur Beseitigung von Feuchte- und Schimmelproblemen.

Ziel U-Wert (BEG)≤ 0,25 W/(m²K)
VarianteInnen- oder Außendämmung
Investition (100 m²)ca. 8.000–18.000 €
Amortisationca. 15–25 Jahre
Bei beheiztem Keller Aufwändiger BEG-förderfähig
⬇️ Perimeterdämmung / Bodenplatte

Dämmung rund um die Bodenplatte oder unter der Bodenplatte. Sinnvoll bei Neubauten oder umfassender Kellersanierung – im Bestand selten wirtschaftlich.

AufwandSehr hoch
Sinnvoll beiNeubau / Kernsanierung
Investitionje nach Umfang
AmortisationSehr lang im Bestand
Im Bestand selten Bei Neubau Standard BEG-förderfähig

Rechenbeispiele

Was die Kellerdämmung kostet und einspart

Zwei typische Szenarien aus unserer Beratungspraxis – damit Sie wissen, was Sie erwartet.

Kellerdeckendämmung EFH

 

120 m² Deckenfläche, Mineralwolle 12 cm, Spritzputz
Investition gesamt 5.200 €
BEG-Förderung (15 %) – 780 €
Mit iSFP-Bonus (20 %) – 1.040 €
Extra durch iSFP + 260 €
Ihr Eigenanteil (mit iSFP) 4.160 €
Heizkostenersparnis / Jahr ca. 420 €
Amortisation ca. 10 Jahre

Kellerwanddämmung + Decke

 

Beheizter Keller, 80 m² Wand + 120 m² Decke, Innendämmung
Investition gesamt 16.800 €
BEG-Förderung (15 %) – 2.520 €
Mit iSFP-Bonus (20 %) – 3.360 €
Extra durch iSFP + 840 €
Ihr Eigenanteil (mit iSFP) 13.440 €
Heizkostenersparnis / Jahr ca. 780 €
Amortisation ca. 17 Jahre

⚠️ Feuchte zuerst klären – dann dämmen

Wenn der Keller Feuchteprobleme hat (aufsteigende Nässe, Tauwasser), muss die Ursache zuerst behoben werden – bevor gedämmt wird. Eine Dämmung über feuchtem Mauerwerk kann Schäden verschlimmern. Wir beurteilen den Feuchtezustand im Rahmen der Beratung und empfehlen die richtige Reihenfolge.

Förderung

So wird die Kellerdämmung – gefördert

20%

Max. Förderquote mit iSFP-Bonus

30.000€

Max. förderfähige Kosten pro Wohneinheit

0,25

Max. U-Wert [W/(m²K)] für BEG-Förderung

10 J.

Typische Amortisation Kellerdeckendämmung

Programm Förderart Höhe Besonderheit
BEG Einzelmaßnahme (BAFA) Zuschuss 15 % U-Wert ≤ 0,25 W/(m²K) nach Sanierung
BEG + iSFP-Bonus Zuschuss 20 % +5 % bei vorhandenem Sanierungsfahrplan
KfW BEG Kredit (261) Kredit zinsgünstig Alternativ zum BAFA-Zuschuss
§ 35c EStG Steuerbonus Steuer 20 % über 3 J. Alternativ zu BAFA, nur Selbstnutzung

Unser Prozess

Von der Beratung zur gedämmten Kellerdecke

1

Bestandsaufnahme & Feuchtecheck

Wir besichtigen den Keller, prüfen den Feuchtezustand, nehmen die Maße auf und beurteilen, welche Dämmlösung technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten ist.

2

U-Wert-Berechnung & Systemauswahl

Wir berechnen den erforderlichen U-Wert und empfehlen das passende Dämmsystem – Mineralwolle, EPS-Platten, PUR oder Einblasdämmung je nach Deckenkonstruktion.

3

Förderantrag vor Auftragsvergabe

Der BAFA-Antrag wird gestellt, bevor Sie den ersten Handwerker beauftragen. Wir übernehmen das vollständig für Sie.

4

Ausführung & Baubegleitung

Wir kontrollieren die korrekte Ausführung und dokumentieren Dämmstärke und U-Wert für die Förderabrechnung. Bei der Kellerdeckendämmung ist die Bauzeit meist nur 1–2 Tage.

5

Abrechnung & Förderauszahlung

Nach Fertigstellung reichen wir alle Nachweise beim BAFA ein. Ihr Zuschuss kommt in der Regel innerhalb von 4–8 Wochen.

Häufig gestelte Fragen

Fragen zur Kellerdämmung

Lohnt sich die Kellerdämmung auch bei niedrigen Gaspreisen?

Ja – denn die Kellerdeckendämmung hat eine sehr günstige Kosten-Nutzen-Relation. Selbst bei niedrigen Energiepreisen ist die Amortisationszeit oft unter 10 Jahren. Und: Energiepreise steigen langfristig – wer früh dämmt, profitiert doppelt.

Kann ich die Kellerdecke selbst dämmen?
Handwerklich ist es möglich – aber für die BEG-Förderung muss ein Fachunternehmen beauftragt werden und ein Energieeffizienz-Experte muss die Maßnahme bestätigen. Ohne Fachunternehmer gibt es keinen Zuschuss.
Verliere ich Raumhöhe im Keller durch die Dämmung?
Ja, bei der Kellerdeckendämmung (von unten) geht die Raumhöhe im Keller um 10–16 cm zurück. Im unbeheizten Abstellkeller ist das meist problemlos. Wir planen die Dämmstärke so, dass die Fördervoraussetzungen erfüllt werden und gleichzeitig der Verlust an Raumhöhe minimal bleibt.
Was ist der Unterschied zwischen Kellerdecken- und Kellerwanddämmung?
Die Kellerdeckendämmung (Unterseite der EG-Decke) ist die günstigste und häufigste Variante – sie verhindert, dass Wärme aus dem Erdgeschoss in den Keller entweicht. Die Kellerwanddämmung ist sinnvoll, wenn der Keller selbst beheizt wird oder wenn Feuchte- und Schimmelprobleme durch erdberührte Wände entstehen.
Muss ich beim Keller auch die Heizungsrohre dämmen lassen?
Ja – für die BEG-Förderung ist die Dämmung der Heizungsverteilleitungen im unbeheizten Keller Pflicht (EnEV-Anforderung). Das ist aber eine sehr kostengünstige Zusatzmaßnahme und wird von den meisten Installateuren ohnehin mitgemacht.

Keller dämmen – 
günstig, schnell, gefördert

Die Kellerdeckendämmung ist oft die wirtschaftlichste Einzelmaßnahme am Gebäude. Lassen Sie uns gemeinsam berechnen, was sie für Ihr Haus bringt.