Fenster & Türen –
bis zu 20% Förderung
und spürbar weniger Zugluft
Alte Einfach- oder Zweischeibenfenster verlieren bis zu 6× mehr Wärme als moderne Dreifach-Verglasung. Wir planen den Austausch korrekt – und sichern Ihnen die maximale Förderung.
Bis zu 20% BEG-Förderung | +5% iSFP-Bonus möglich | Fenster, Türen, Rollläden | Allgäu & Stuttgart
Das Wichtigste zuerst
Was der U-Wert wirklich bedeutet
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger, desto besser. Beim Fenster spielt sowohl die Verglasung (Ug) als auch der Rahmen (Uf) eine Rolle.
5,8
Baujahr vor 1980
Sehr schlecht
2,8
verglasung (~1995)
Schlecht
1,3
verglasung (Wärmeschutz)
Mittel
0,9
verglasung (BEG-Grenze)
Gut
0,5
Dreifach + Edelgas
Sehr gut
💡 Für die BEG-Förderung gilt: Uw ≤ 0,95 W/(m²K)
Das Fenster als Gesamtbauteil (Verglasung + Rahmen) muss nach dem Einbau einen U-Wert von maximal 0,95 erreichen. Standard-Dreifachglas mit gutem Rahmen erfüllt diese Anforderung problemlos. Wir prüfen die Datenblätter der Hersteller vor der Antragstellung.
+5%
jede Einzelmaßnahme
zu 80 % gefördert
Unsere Empfehlung Nr.1
Erst der Sanierungsfahrplan –
dann jede Förderung maximieren
Wer einen iSFP hat, bekommt auf jede zukünftige Sanierungsmaßnahme automatisch 5 % mehr Förderung. Bei einer Gesamtinvestition von 100.000 € macht das 5.000 € extra – garantiert. Der iSFP selbst wird zu 80 % gefördert.
✓ +5 % iSFP-Bonus auf jede Maßnahme ✓ 10 Jahre gültig ✓ 80 % der Kosten gefördert ✓ Keine Umsetzungspflicht
Vergleich
Welche Verglasung passt zu Ihrem Haus?
Die Wahl hängt von Ihrem Sanierungsziel, dem Budget und dem geplanten Effizienzniveau ab. Wir empfehlen immer das wirtschaftlich sinnvollste System – nicht das teuerste.
| Verglasung | U-Wert (Ug) | Schallschutz | Kosten (relativ) | BEG-fähig? |
|---|---|---|---|---|
| Zweischeiben-Wärmeschutz | 1,0 – 1,1 | Mittel | Günstig | ❌ Nein (Uw oft zu hoch) |
| Dreischeiben-Standard | 0,6 – 0,7 | Gut | Mittel | ✓ Ja |
| Dreischeiben + Argon/Krypton | 0,5 – 0,6 | Sehr gut | Mittel–hoch | ✓ Ja |
| Passivhaus-Fenster | 0,5 – 0,6 | Sehr gut | Hoch | ✓ Ja + Passivhaus-Bonus |
| Haustür (gedämmt) | 0,8 – 1,2 | Gut | Mittel | ✓ Ja (Ud ≤ 1,3) |
Rahmentypen im Überblick
Kunststoff (günstig, pflegeleicht), Holz (natürlich, hohe Dämmwirkung), Holz-Alu (Kombination beider Vorteile), Alu (langlebig, schmal – eher für Gewerbe). Wir bewerten alle Optionen neutral.
Schallschutz mitdenken
Wer an einer Hauptstraße oder in der Nähe eines Flughafens wohnt, profitiert doppelt: Moderne Dreifachverglasung kann den Schallschutz um 10–15 dB verbessern. Das entspricht einer deutlich wahrgenommenen Halbierung der Lautstärke.
Haustüren & Nebentüren
Auch Haustüren und Kellertüren werden gefördert – wenn ihr U-Wert (Ud) nach dem Einbau ≤ 1,3 W/(m²K) beträgt. Moderne Haustüren mit Dreifachverglasung und gedämmtem Blatt erreichen Ud-Werte von 0,8 und besser.
Qualitätssicherung
Worauf Sie beim Fenstertausch achten müssen
Ein schlecht eingebautes Fenster kann durch Wärmebrücken und falsche Abdichtung einen Großteil der theoretischen Einsparung vernichten. Wir begleiten den Einbau fachlich.
- Laibungsdämmung planen: Ohne gedämmte Laibungen entstehen kalte Flächen und Schimmelrisiko – besonders wenn gleichzeitig keine Fassadendämmung geplant ist.
- RAL-Montage beachten: Die fachgerechte Abdichtung nach innen (luftdicht) und außen (schlagregenabweisend) ist Pflicht – und beeinflusst die Lebensdauer des Fensters erheblich.
- Rollladenkästen nicht vergessen: Ungedämmte Rollladenkästen sind häufig die größte Wärmebrücke im Fensterbereich – Nachrüsten lohnt sich und wird ebenfalls gefördert.
- g-Wert beachten: Neben dem U-Wert bestimmt der Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert), wie viel Solarwärme ins Gebäude gelangt. Im Allgäu mit viel Sonneneinstrahlung ist ein höherer g-Wert auf Südseiten oft energetisch sinnvoll.
- Lüftungskonzept mitdenken: Neue dichte Fenster verändern die natürliche Luftzufuhr erheblich. In gut gedämmten Gebäuden sollte gleichzeitig ein Lüftungskonzept erstellt werden.
- Denkmalschutz vorab klären: In vielen Allgäuer Ortskernen gelten Gestaltungsvorschriften. Wir klären vorab, welche Fensterformen und -farben zulässig sind.
Förderung
So wird der Fenstertausch gefördert
BEG Einzelmaßnahme (BAFA)
15 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, maximal 30.000 € pro Wohneinheit. Mit iSFP-Bonus steigt die Förderquote auf 20 %. Der Antrag muss vor dem ersten Handwerkerauftrag gestellt werden.
KfW BEG Kredit (261)
Alternativ zur BAFA-Förderung kann ein KfW-Kredit beantragt werden – mit Tilgungszuschuss je nach erreichtem Effizienzniveau. Sinnvoll bei größeren Investitionsvolumina in Kombination mit weiteren Maßnahmen.
Regionale Förderung Bayern
Einzelne Landkreise und Gemeinden im Allgäu bieten zusätzliche Zuschüsse für energetische Sanierungsmaßnahmen. Wir prüfen, welche regionalen Programme für Ihr Gebäude stapelbar sind.
Steuerliche Absetzbarkeit
Selbst genutzte Immobilien: Bis zu 20 % der Sanierungskosten können über 3 Jahre von der Steuer abgesetzt werden (§ 35c EStG) – als Alternative zur direkten Förderung. Wir berechnen, was für Sie günstiger ist.
Unser Prozess
Von der Beratung zum neuen Fenster
1
Bestandsaufnahme & U-Wert-Ermittlung
Wir erfassen alle Fenster und Türen, messen die Abmessungen und ermitteln die aktuellen U-Werte. So wissen wir, welche Einheiten den größten Handlungsbedarf haben.
2
Systemempfehlung & Laibungsplanung
Wir empfehlen das passende Verglasungs- und Rahmensystem und planen die Laibungsdämmung – damit keine Wärmebrücken entstehen.
3
Förderantrag vor Auftragsvergabe
Der BAFA-Antrag wird gestellt, bevor Sie den ersten Handwerker beauftragen. Wir übernehmen die komplette Antragstellung für Sie.
4
Ausschreibung & Angebotsvergleich
Auf Wunsch erstellen wir ein Leistungsverzeichnis mit den technischen Anforderungen und helfen Ihnen, Angebote von Fensterbaubetrieben fachlich zu bewerten.
5
Einbaukontrolle & Dokumentation
Wir prüfen die Ausführung auf der Baustelle: Montageart, Abdichtung, Laibungsdämmung. Alles wird für die Förderabrechnung dokumentiert.
6
Abrechnung & Förderauszahlung
Nach Fertigstellung reichen wir die EEE-Bescheinigung und alle Nachweise beim BAFA ein. Ihr Zuschuss kommt in der Regel binnen 4–8 Wochen.
Häufig gestelte Fragen
Fragen zu Fenster & Türen
Lohnt sich der Fenstertausch ohne gleichzeitige Fassadendämmung?
Werden auch Dachfenster und Lichtkuppeln gefördert?
Kann ich nur einzelne Fenster tauschen oder muss es das ganze Haus sein?
Wie lange dauert ein Fenstertausch im ganzen Haus?
Was passiert, wenn neue Fenster zu dicht sind und Schimmel entsteht?
Rechenbeispiele
Was Fenstertausch kostet & bringt
Konkrete Zahlen für typische Allgäuer Wohngebäude – damit Sie wissen, womit Sie rechnen können.
Einfamilienhaus
| Investition gesamt | 24.000 € |
| BEG-Förderung (15 %) | – 3.600 € |
| Mit iSFP-Bonus (20 %) | – 4.800 € |
| Extra durch iSFP | + 1.200 € |
| Heizkostenersparnis / Jahr | ca. 680 € |
| CO₂-Einsparung / Jahr | ca. 0,9 t |
| Amortisation (mit iSFP) | ca. 28 Jahre |
Mehrfamilienhaus
| Investition gesamt | 86.000 € |
| BEG-Förderung (15 %) | – 12.900 € |
| Mit iSFP-Bonus (20 %) | – 17.200 € |
| Extra durch iSFP | + 4.300 € |
| Heizkostenersparnis / Jahr | ca. 3.100 € |
| CO₂-Einsparung / Jahr | ca. 4,1 t |
| Amortisation (mit iSFP) | ca. 22 Jahre |
⚠️ Amortisation allein ist nicht der entscheidende Faktor
Die Amortisationszeit bei Fenstern liegt oft bei 20–30 Jahren. Trotzdem lohnt sich der Austausch: Schimmelprävention, deutlich höherer Wohnkomfort, Lärmschutz, Wertsteigerung der Immobilie und eingesparte CO₂-Emissionen sind reale Vorteile, die in keiner Amortisationsrechnung auftauchen. Und: Der günstigste Moment ist immer dann, wenn ein Fenster ohnehin ersetzt werden muss.
Fenster tauschen –
jetzt Förderung sichern
Wir berechnen für Sie, welche Verglasung die beste Kombination aus Einsparung, Komfort und Förderung bietet – unabhängig und ohne Herstellerbindung.