Fassadendämmung –
35% weniger Wärmeverlust
und ein neues Gesicht für Ihr Haus

Die Außenwand ist für rund 35 % der Wärmeverluste im Altbau verantwortlich. Eine fachgerecht geplante Fassadendämmung senkt Heizkosten dauerhaft – und wird mit bis zu 20 % bezuschusst.

Bis zu 20% BEG-Förderung | +5% iSFP-Bonus möglich | WDVS, Vorhang, Innen | Herstellerunabhängig

Der größte Verlust Posten

Die Fassade: 35% der Wärme
verlassen Ihr Haus hier 

Außenwände haben im unsanierten Altbau oft einen U-Wert von 1,0–1,5 W/(m²K). Eine moderne Fassadendämmung bringt diesen Wert auf unter 0,20 – das bedeutet bis zu 7× weniger Wärmeverlust durch die Wand.

1,2

Typischer U-Wert Altbau-Außenwand [W/(m²K)]

0,20

Zielwert nach Dämmung für BEG-Förderung [W/(m²K)]

35%

Anteil der Außenwand am Gesamtwärmeverlust

30 J.

Typische Lebensdauer eines WDVS-Systems

🌡️ Angenehmes Raumklima als Nebeneffekt

Eine gut gedämmte Fassade erhöht nicht nur die Wandoberflächentemperatur innen (von oft 12–14 °C auf 18–20 °C), sondern verhindert auch Schimmelbildung in Raumecken und Kältebrücken – ein häufiges Problem in Altbauten mit ungedämmten Außenwänden.

Systeme im Vergleich

Welches Dämmsystem passt zu Ihrem Gebäude?

Es gibt nicht „die eine“ richtige Lösung – die Wahl hängt von der Bausubstanz, dem Denkmalschutz, den Nachbargebäuden und Ihren gestalterischen Wünschen ab.

🧱 WDVS (Wärmedämmverbundsystem)

  • Verbreitetste und günstigste Lösung
  • Sehr gute Dämmwirkung (EPS, Mineralwolle, Holzfaser)
  • Große Gestaltungsvielfalt bei Oberflächen
  • Außenmaße des Gebäudes wachsen (5–20 cm)
  • Grenzabstand & Nachbarn prüfen

Empfohlen für die meisten Altbauten

🏗️ Vorhangfassade (hinterlüftet)
  • Hochwertiger Eindruck, viele Materialien möglich
  • Hinterlüftung schützt Dämmung vor Feuchte
  • Einfache Erneuerbarkeit der Oberfläche
  • Höhere Kosten als WDVS
  • Mehr Platzbedarf (10–30 cm)

Ideal für repräsentative Gebäude

🏠 Innendämmung
  • Wenn Außendämmung nicht möglich (Denkmal, Grenzabstand)
  • Keine Veränderung der Außenansicht
  • Reduziert Wohnfläche (4–10 cm je Wand)
  • Dampfdiffusion muss sorgfältig geplant werden
  • Wärmebrücken an Decken/Böden schwer vermeidbar

Option bei Denkmalschutz

🧱 Kerndämmung (zweischalig)
  • Speziell für Klinkerfassaden mit Luftschicht
  • Kein Eingriff in die Außenansicht
  • Einblasdämmung: schnell und günstig
  • Nur wenn Luftschicht vorhanden und zugänglich
  • Dämmwirkung begrenzt (Schichtdicke fix)

Für Klinker Häuser mit Luftschicht

Häufiger Fehler

Wärmebrücken – Der unsichtbare Energiefresser

Eine lückenhafte Dämmung oder schlecht geplante Anschlüsse können bis zu 30 % der theoretischen Einsparung zunichte machen. Wir planen alle Anschlussdetails sorgfältig.

⚠️ Häufige Wärmebrücken-Stellen

  • Fenster- und Türlaibungen (ungedämmt)
  • Balkonplatten und Attiken
  • Sockelbereiche und Kellerdecken-Anschluss
  • Rollladenkästen
  • Gebäudeecken (Innen- und Außenecken)
  • Deckenauflager auf Außenwand
  • Korrekt geplante Anschlüsse: kein Problem

✅ Was wir für Sie prüfen

  • Thermografische Bestandsaufnahme möglich
  • Berechnung aller relevanten Anschlussdetails
  • Planung der Dämmstärke je Bauteil
  • Nachweis der BEG-Anforderungen (U-Wert ≤ 0,20)
  • Kontrolle der Ausführung auf der Baustelle
  • Dokumentation für die Förderantragstellung

⚠️ Ohne Fachplanung kein voller Zuschuss

Für die BEG-Förderung bei Fassadendämmung muss ein Energieeffizienz-Experte (EEE) die Maßnahme begleiten und bestätigen. Ohne diese Bescheinigung wird kein Zuschuss ausgezahlt – wir übernehmen diese Rolle für Sie vollständig.

Rechenbeispiele

Was die Fassadendämmung
kostet und bringt

Drei typische Szenarien aus unserer Beratungspraxis im Allgäu – damit Sie realistische Zahlen im Kopf haben.

Kleines EFH

 

120 m² Fassadenfläche, WDVS 16 cm EPS
Investition gesamt 22.000 €
BEG-Förderung (15 %) – 3.300 €
Mit iSFP (20 %) – 4.400 €
Extra durch iSFP + 1.100 €
Heizkostenersparnis/Jahr ca. 820 €
Amortisation ~21 Jahre

Größeres EFH

 

220 m² Fassadenfläche, WDVS 18 cm Mineralwolle
Investition gesamt 38.500 €
BEG-Förderung (15 %) – 5.775 €
Mit iSFP (20 %) – 7.700 €
Extra durch iSFP + 1.925 €
Heizkostenersparnis/Jahr ca. 1.380 €
Amortisation ~22 Jahre

6-Fam.-Haus

 

480 m² Fassadenfläche, WDVS 18 cm EPS
Investition gesamt 76.000 €
BEG-Förderung (15 %) – 11.400 €
Mit iSFP (20 %) – 15.200 €
Extra durch iSFP + 3.800 €
Heizkostenersparnis/Jahr ca. 3.100 €
Amortisation ~20 Jahre

💡 Kombination mit anderen Maßnahmen lohnt sich doppelt

Wenn Sie ohnehin einen neuen Putz oder Anstrich benötigen, sind die Mehrkosten für eine gleichzeitige Fassadendämmung oft deutlich geringer als die reinen Dämmkosten allein. Wir berechnen das für Sie als Investitionsvergleich.

Förderung

Förderung für die Fassadendämmung

Die Wahl der richtigen Dämmvariante hängt von der Dachkonstruktion, dem Nutzungswunsch des Dachgeschosses und Ihrem Budget ab. Wir beraten Sie herstellerunabhängig.

Programm Art Förderquote Voraussetzung
BEG Einzelmaßnahme (BAFA) Zuschuss 15 % U-Wert ≤ 0,20 W/(m²K) nach Sanierung
BEG + iSFP-Bonus Zuschuss 20 % iSFP muss vor Antragstellung vorliegen
KfW BEG Kredit (261) Kredit + Tilgungszuschuss bis 20 % Alternativ zu BAFA-Zuschuss wählbar
Regionale Programme Bayern Zuschuss variabel Stapelbar – wir prüfen Ihren Landkreis

 

Antrag vor Baubeginn

Der Förderantrag muss zwingend vor dem ersten Handwerkerauftrag gestellt werden. Wir übernehmen das vollständig für Sie.

U

Fachplanung Pflicht

Ein zugelassener Energieeffizienz-Experte muss die Maßnahme begleiten und bescheinigen. Als EEE sind wir dafür berechtigt.

Max. 30.000€ je WE

Die förderfähigen Kosten sind auf 30.000 € pro Wohneinheit begrenzt. Bei Mehrfamilienhäusern multipliziert sich das entsprechend.

Unser Prozess

Von der Erstberatung zur gedämmten Fassade

1

Erstgespräch & Bestandsbewertung

Wir klären, welche Dämmsysteme für Ihr Gebäude in Frage kommen, ob Denkmalschutz relevant ist und ob Grenzabstände die Außendämmung einschränken könnten.

2

Vor-Ort-Aufnahme & U-Wert-Berechnung

Wir ermitteln den genauen Wandaufbau, berechnen den aktuellen U-Wert und planen die erforderliche Dämmstärke für die Fördervoraussetzungen.

3

Förderantrag vor Auftragsvergabe

Vor dem ersten Handwerkervertrag stellen wir den Förderantrag bei der BAFA – dieser Schritt ist Pflicht und darf nicht übersprungen werden.

4

Ausschreibung & Angebotsprüfung

Auf Wunsch erstellen wir ein Leistungsverzeichnis und helfen Ihnen, die Angebote der Stuckateurbetriebe fachlich zu vergleichen.

5

Baubegleitung & Qualitätssicherung

Wir kontrollieren die korrekte Ausführung – Dämmstärke, Anschlüsse, Wärmebrücken – und dokumentieren alles für die Förderabrechnung.

6

Bescheinigung & Förderauszahlung

Nach Fertigstellung stellen wir die EEE-Bescheinigung aus und reichen alle Nachweise beim BAFA ein. Auszahlung erfolgt in 4–8 Wochen.

Häufig gestelte Fragen

Fragen zur Fassadendämmung

Wie dick muss die Fassadendämmung sein?
Für die BEG-Förderung muss der U-Wert der gedämmten Außenwand ≤ 0,20 W/(m²K) betragen. Je nach vorhandener Wandkonstruktion sind dafür meist 14–18 cm EPS oder 12–16 cm Mineralwolle nötig. Wir berechnen die exakte Dämmstärke für Ihren Wandaufbau.
Was ist der Unterschied zwischen EPS und Mineralwolle?
EPS (Styropor) ist günstiger, leichter verarbeitbar und weit verbreitet. Mineralwolle ist nicht brennbar (Brandschutzklasse A), besser für schalldämmende Anforderungen und diffusionsoffener. Für Holzbaufassaden oder in bestimmten Feuerwiderstandsklassen ist Mineralwolle Pflicht. Wir empfehlen das System, das zu Ihrem Gebäude passt – ohne Produktbindung.
Kann ich mein Haus mit Klinker oder Holzfassade dämmen lassen?
Ja. Bei Klinkerhäusern mit zweischaligem Wandaufbau bietet sich die Einblasdämmung der Luftschicht an. Für Holzverkleidungen als Vorhangfassade gibt es ebenfalls geförderte Lösungen. Wir bewerten, welche Option für Ihr Gebäude wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist.
Muss ich bei der Fassadendämmung auch die Fenster tauschen?
Nicht zwingend – aber es ist sinnvoll, es gleichzeitig zu prüfen. Beim WDVS werden die Laibungen neu gedämmt, was gleichzeitig ein günstiger Moment für den Fenstertausch ist. Wenn Ihre Fenster noch gut sind, können wir die Laibungen auch so planen, dass ein späterer Austausch problemlos möglich bleibt.
Brauche ich eine Baugenehmigung für die Fassadendämmung?
In Bayern ist eine WDVS-Dämmung in der Regel verfahrensfrei, wenn sie keine öffentlich-rechtlichen Abstandsflächen verletzt. Wir prüfen das für Ihr Grundstück und klären, ob Ausnahmen oder Befreiungen nötig sind.

Fassade dämmen – 
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Lassen Sie uns gemeinsam berechnen, was eine Fassadendämmung für Ihr Haus kostet und spart – unabhängig, konkret und ohne Verkaufsabsicht.